Alle Jahre wieder………..

Auch dieses Jahr nahmen wieder 6 Läufer vom Lauftreff am tollen Schluchseelauf teil.

Hervorragendes Ergebnis erzielte dabei Christopher Kirschgens der die 18,2 km lange Runde um den See in 1:21:20 zurücklegte und im über 3000 Läufer zählenden Starterfeld einen sehr guten 264. Gesamtplatz belegte und in seiner Alterklasse 50. wurde.

Auch die anderen Teilnehmer schlugen sich tapfer und Frank Eckert und Erich Lacher blieben nach hartem Kampf gegen den Schweinehund unter der „magischen“ 1:50 h-Grenze. Als Fan unterstützte uns die leider verletzte Alex.

Ein neuer Streckenrekord wurde durch den Freiburg Marathon Sieger Benedikt Hoffmann in 59:13 Min. aufgestellt.

Leider gab es einen Todesfall zu beklagen. Ein 28-jähriger Läufer brach auf der Strecke zusammen und konnte trotz sofortiger Hilfe nicht mehr reanimiert werden. Wir trauern mit den Angehörigen.

Weitere Bilder findet Ihr in unserer Bildergalerie 

Ergebnisse: Hauptlauf (18,2 km)

Platz Pl.AK Startnr. Name AK Verein Netto
1501 138 665  Bauer, Thomas (GER) 55 TV Hüsingen 01:42:44
1818 293 1853 Eckert, Frank (GER) 50 TV Hüsingen 01:49:58
264 50 765 Kirschgens, Christopher (GER) 30 TV Hüsingen 01:21:20
1809 180 2969 Lacher, Erich (GER) 55 TV Hüsingen 01:49:37
2028 207 2957 Steinke, Edgar (GER) 55 TV Hüsingen 01:58:08
886 123 742 Sturm, Martin (GER) 50 TV Hüsingen 01:32:47

Das war der 15. Zürich Marathon! 9.452 LäuferInnen waren angemeldet, 8.708 sind gestartet (darunter 2.228 Marathonis). 8.567 LäuferInnen haben das Ziel erreicht + 2: Alex(andra) Birkel & Chris(topher) Kirschgens. Für beide war es ihr erster Marathon.

Am 09.04.2017 um 08:30 Uhr Schweizer Zeit war es dann soweit: Beide Läufer starteten bei sonnigen Wetter und 25° Grad auf die wunderschönen Strecke rund um den Zürichsee.

Alex setzte sich zum Ziel, das „Ding“ durchzulaufen und „nach Hause“ zu holen. Chris unterstütze seine Freundin in diesem Vorhaben und fungierte die ganzen 42.195 km an ihrer Seite als „Wasserträger“, Fotograf und Motivator, wofür sie ihm sehr dankbar war!

Obwohl die Vorbereitungszeit super lief und nur mit kleinen Rückschlägen zu kämpfen war, wussten beide, dass es ein harter Tag werden würde. Die ersten 12 Kilometer vergingen auch wie im Flug und es gab keine Probleme auf der Strecke durch die Innenstadt von Zürich. Anschliessend ging es raus aus der Stadt und entlang am Zürichsee.

Alex und Chris hielten sich immer schön in der Nähe des 5:00h Pacemakers auf. Für die Läufer gab es entlang der Strecke reichlich zu Trinken und zu Essen, es war wirklich super organisiert. Doch auf dem Rückweg bei Kilometer 33 war es dann soweit: Der Einbruch machte sich bei Alex bemerkbar. Sie konnte das Tempo des Pacemakers nicht mehr mitgehen. Nun war Chris gefragt! Er motivierte Alex immer wieder mit Sprüchen wie: „Los komm! Heut‘ ist Schnaustag!“ (Schnaustag: der Tag, an dem man alle Süßigkeiten essen darf, die man will). Oder „Los, du musst eh zum Ziel! Da steht unser Auto!“

Weiterhin reichte Chris Alex immer wieder viel Wasser und Verpflegung, um die restlichen Kilometer zu überstehen. Bei Kilometer 38 endlich der Lichtblick: Alex und Chris erreichten wieder die Innenstadt und das Ziel war förmlich greifbar. Jetzt hielten sich auch wieder mehr Zuschauer an der Strecke auf und feuerten die beiden kräftig an. Alex mobilisierte nochmal ihre allerletzten Kräfte und Chris hatte noch Energie, auch in der Zielgeraden ein paar Sightseeing- und Läuferschnappschüsse zu machen.

Nach 5:15.33 Std erreichte Alex und Chris  5:15.32 Std endlich das Ziel. Jetzt war es geschafft! 6 Monate Vorbereitungszeit haben sich gelohnt. Beide bekamen ihre Medaille, ihr FINISHER-Shirt, alkoholfreies Weizen und ein Rivella. Dies genossen sie am schönen Zürichsee, bevor sie sich zum Auto begaben, wo schon der selbstgemachte Nudelsalat auf sie wartete. Chris: „Großer Respekt und große Anerkennung an meine Freundin, mit drei Kreuzbandrissen und 5 Knie-OP`s noch so eine Leistung auf die Straße zu bringen.Ich weiß nicht ob ich mir das zugetraut hätte.Vielen Dank, Alex, dass ich an diesem Tag, den du nie vergessen wirst, an deiner Seite laufen durfte“.